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Berichte zur Synodenumsetzung im Dekanat Kirchen

Atelier zur Kinder- und Jugendpastoral

„Schön zu sehen, wie viele Menschen sich hier für Jugendarbeit interessieren!“ war die Rückmeldung einer Obermessdienerin im Dekanat Kirchen.

Am 15. Oktober kamen, beim ersten sogenannten „Atelier zur Kinder- und Jugendpastoral“ des Dekanats Kirchen, Ehren- und Hauptamtliche aus allen Pfarreiengemeinschaften zusammen. Sie tauschten sich über die Zukunft der Arbeit mit und für Kinder und Jugendlichen vor Ort aus. Fragen und Befürchtungen die mit der Umsetzung der Pfarrei der Zukunft Betzdorf aufkommen, konnten bearbeitet werden. Deutlich zu erkennen war das Viele motiviert in die Zukunft blicken.

Daher sollen auch weitere Treffen stattfinden, um die Vernetzung, den Austausch und die Planung der Kinder- und Jugendpastoral in der PdZ Betzdorf voranzutreiben. Die Veranstaltung wurde verantwortet von der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz, der Abteilung Jugend des Bistums Trier und dem Dekanat Kirchen und hat gezeigt, dass räumliche Distanz kein Hindernis für gute und gelingende Kinder- und Jugendpastoral darstellt.

Weiter Informationen erhalten Sie bei Tobias Theobald. E-Mail: tobias.theobald(at)bistum-trier.de oder unter folgender Rufnummer 0261/31770

St. Ignatius: Auf jeden Einzelnen kommt es an

Pfarrversammlung mit Bestandsaufnahme und Blick in die Zukunft – Aufgaben müssen neu verteilt werden

Die Pfarrei St. Ignatius Betzdorf ist ab dem 1. Januar 2020 Geschichte – doch der Wille, weiterhin zusammen ein lebendiges Miteinander in der Kirche vor Ort zu gestalten, ist ungebrochen. Die 130 Katholiken, die sich zur Pfarrversammlung im voll besetzten Barbarasaal der Stadthalle getroffen haben, haben jedenfalls ein großes Interesse daran, dass es gemeinschaftlich weitergeht. 
Aufgaben, die der bisherige Pfarrgemeinderat übernommen hat, müssen auf andere Schultern verteilt werden. Denn die Pfarrgemeinderäte fallen der Reform zum Opfer. So müssen Menschen gefunden werden, die sich bereit erklären, Veranstaltungen zu organisieren. Denn es soll weiter ein Pfarrfest, einen Weihnachtsbaum und eine Krippe, eine Agapefeier nach der Osternacht und Sternsinger geben – um die wichtigsten Beispiele zu nennen. Tatsächlich signalisierten Teilnehmer Bereitschaft, sich in diesen Bereichen zu engagieren. Auf Zetteln hinterließen sie ihre Kontaktdaten an einer Stellwand. Die beiden Organisatoren und Moderatoren, Pastoralreferent Peter Härtling und Fabian Bodora, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, werden nun die Aufgabe übernehmen, die potenziellen freiwilligen Helfer zusammenzubringen. „Vernetzung“, nennt sich das heutzutage. 
Es war eine Pfarrversammlung, die sich nicht mit den neuen Strukturen aufhielt. Und das ganz bewusst, wie Härtling und Bodora betonten. So blieb Dekanatsreferent Christian Ferdinand, der sich im Background für Fragen zur Struktur der neuen Pfarrei Betzdorf bereithielt „nur“ die Rolle des Beobachters. Auch Pastor Helmut Mohr und Kaplan Anthony hörten zu. Alle drei Hauptamtlichen lobten den neuen und bisher ungewöhnlichen Ansatz, dem die gesamte Veranstaltung folgte. 
Zunächst erfolgte eine Art Bestandsaufnahme, was es an Einrichtungen und Gruppen der katholischen Pfarrei gibt und was es auch nach dem 1. Januar geben wird: Das sind u.a. der Arbeitskreis Mission, Entwicklung, Frieden, die Pfadfinder, die kfd, die DJK, das Altenzentrum St. Josef, die Messdiener, der Liturgiekreis, Lektoren und Kommunionhelfer, der Besuchsdienst Alte und Kranke, die Kreuzlandkapelle, der Kirchenchor, die katholischen Kindergärten, der Kindergottesdienstkreis und der Kirchbauverein Dauersberg – „pralles Leben“, fasst Härtling die Vielfalt zusammen. 
Und alle haben eines gemeinsam: Sie würden sich über neue Mitstreiter freuen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch in Zukunft rund um die Pfarrkirche St. Ignatius zu engagieren. „Auf Sie alle kommt es an“, zitiert Bodora aus einem Brief, den der Trierer Bischof Stefan Ackermann als Antwort auf eine Einladung zur Pfarrversammlung geschrieben hat. Auch er zeigte sich im Brief angetan von der Intention der Versammlung. Die Teilnehmer konnten auch Wünsche äußern, die Defizite aufzeigen: Es fehlt ein eigenes Pfarrheim, es wird zu wenig für die Kinder- und Jugendarbeit getan, es fehle eine „Willkommenskultur“ in den Gottesdiensten und eine Belebung der Ökumene. Nach gut anderthalb Stunden ziehen Härtling und Bodora ein positives Fazit: „Wir sind einen Schritt weiter.“

Wer sich auch in Zukunft in der Pfarrei einbringen möchte, kann sich mit dem Pfarrgemeinderat St. Ignatius in Verbindung setzen: pgr.betzdorf(at)gmail.com

Es ging um die Pfarrei der Zukunft

Pfarrversammlung in Herdorf

Herdorf. Zur Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal konnte der Vorsitzende des Pfarreienrats, Markus Schlosser, 40 Interessierte im Nikolaus-Groß-Haus begrüßen. Die Pfarrversammlung war einberufen worden, um die Gläubigen über die weiteren Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Synoden zu informieren.

Ein Ergebnis der Synode ist die Strukturreform, die ab 01. Januar 2020 die Gründung der „Pfarrei der Zukunft“ zur Folge hat. Was das für die Gläubigen vor Ort bedeutet, sollte im Rahmen der Pfarrversammlung erläutert werden. Dabei wurden Informationen zu den Oberbegriffen „Kirche vor Ort“, „Synodalversammlung“, „Rat der Pfarrei“, „Zusammensetzung und Aufgaben des Leitungsteams“ gegeben. In der anschließenden Diskussion versuchten Markus Schlosse, Maria Gerhardus und Stefan Seyfarth (Vorsitzender des Verwaltungsrates), die Fragen der  Anwesenden zu beantworten. So wollte eine Teilnehmerin wissen, was die konkreten Ziele seien. Schlosser erwiderte darauf, er fände gerade das so spannend an der Synodenumsetzung,  dass wir vor Ort selbst die Ziele definieren. „Kirche von Unten ist das Gebot der Stunde“, so Schlosser weiter. Dechant Reuschenbach ergänzte dazu, dass das Bistum den Rahmen setzt, „aber nur wir vor Ort die Sorgen und Nöte der Menschen kennen und dementsprechend handeln können.“

Auch die Frage nach den finanziellen Aspekten kam zur Sprache. Da war es gut, dass Seyfarth, als  Vorsitzender des Verwaltungsrates mit einem anderen Blickwinkel an das Thema heranging und auch manches kritischer in der Umsetzung sieht.

Letztdendlich waren die Teilnehmer der Versammlung aber froh, überhaupt Informationen zu bekommen und sahen die Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal gut im Synodenprozess vertreten.

Für den Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal
Maria Gerhardus und Markus Schlosser

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