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Sondierung im Dekanat Kirchen

In der Zeit vom 05. bis 11. Mai wurde der Auftakt zu den Sondierungsgeprächen in den Gremien und Räten in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in je eigenen Videokonferenzen gesetzt.

Die Präsentationsfolien aus den Treffen finden Sie hier

Weitere Informationen zur Sondierungsphase von Seiten des Bistums finden sie hier

Die Sondierungsphase hat zum 30.06.2021 ihren Abschluss gefunden. Wie angekündigt hat Bischof Ackermann hinsichtlich der Errichtung der Pastoralen Räume zeitnah eine Entscheidung getroffen.

Den Abschlussbericht der Sondierung für den Pastoralen Raum Betzdorf finden Sie hier

Die Errichtung des Pastoralen Raums Betzdorf zum 01.01.2022 und "Ablöse" Dekanat Kirchen

Mit den Rückmeldungen aus der Sondierung im Dekanat Kirchen kam Bischof Ackermann zu dem Entschluss, den Pastoralen Raum Betzdorf zum 01. Januar 2022 zu errichten. Die Errichtung erfolgte wie angekündigt zum 01.01.2022 - der Pasoralre Raum Betzdorf ersetzt somit das Dekanat Kirchen.

Weitere allgemeine Informationen zum "Pastoralen Raum" finden Sie in der aktuellen Ausgabe einblicke.

Bischof Stephan Ackermann hat ebenfalls das Leitungsteam für den PastR Betzdorf benannt. Weitere Informationen, eine Kurzvorstellung und Gesichter zu den Namen finden Sie hier

Wir freuen uns, dass mit Pfr. Augustinus Jünemann, Frau Regine Wald und Herrn Thomas Düber das Leitungsteam komplett vorgestellt ist, somit der PastR. Betztdorf in guten Hände an den Start gehen kann.

Eine Einführung des Leitungsteams und eine Startveranstaltung des PastR. Betzdorf ist in der Fastenzeit vorgesehen.

Fusionen von Pfarreien

Ein Schreiben zu den Rahmenbedinungen für die Fusionen der Pfarreien von Generalvikar Graf v. Plettenberg finden Sie hier

Weitere Informationen zu den Fusionen von Pfarreien im Bistum Trier finden Sie hier

Lesen Sie gerne auch den Gedanken "Fusion - ein Schreckgespenst?" am Ende dieser Seite.

"Synode ist nicht abgesagt ..."

Aktuelle Informationen aus der Steuerungsgruppe und von den Diözesanen Beauftragten zu den weiteren Schritten in der Sondierungsphase im Dekanat Kirchen finden Sie hier

 

Pfr. Augustinus Jünemann und Thomas Düber zur Synodenumsetzung und Sondierungsphase:

Das Anschreiben der beiden diözesanen Beauftragten für die Sondierung finden Sie hier

Schritte in die Zukunft wagen!

Auszüge aus dem Abschluss - Dokument der Synode im Bistum Trier als Impulsgeber in einfacher Sprache     finden Sie hier

"Der Auszug aus dem Synodendokument ist sehr lesenswert und gut verständlich - eine echte Verstehenshilfe [... für das,] worum es in der Umsetzung der Synode geht"   (A. Jünemann)

Einige Gedanken ...

  • Unser Weg im pastoralen Raum

    Unser Weg im pastoralen Raum Betzdorf erfordert nun mehr wieder neue Antworten und Methoden, die zu den Herausforderungen der Zeit passen. Nicht durch Abwarten, nur durch Tun ist dieser Weg zu gehen. Nicht durch das konservieren des Istzustandes, nicht durch bloßes Nachmachen was von „oben“ gesagt. Ziel unseres Weges sollte sein, eine sich stets neu zum Besseren wandelnde Welt. Ein Raum der Übung könnte hierbei der zu entwickelnde „Pastorale Raum“ sein. Schon hier und jetzt, ein wenig vom Reich Gottes spürbar machen.

    Für einen allein kann dies leicht überfordernd wirken. Also machen wir es doch zusammen!

    Ausgerüstet mit der Einsicht, dass das vereinzelt getane Gute selten zu etwas Großem führt und meist nicht von Dauer ist, wachsen die Chancen, wenn wir uns vereinen und uns auf ein gemeinsames Ziel hin ordnen - vernetzen zu einem Geflecht aus Gleichgesinnten und sich ergänzenden Menschen. Ein so verstandenes Miteinander braucht die Verständigung: Was ist gut, was schlecht, welche Schritte braucht es zur Verwirklichung und was ist denn das gemeinsame Ziel?

    Die gemeinsame Suche nach Wegen macht das Gehen nicht einfacher. Doch anders wird es nicht funktionieren. Der Glaube, dass sich Gutes, getan von vielen einzelnen Menschen, durchsetzen wird, kann uns Stütze sein, Halt und Orientierung bieten. Dieses Vertrauen und diese Hoffnung kann uns Vorbild sein, damit uns nicht die Puste ausgeht und wir auf der Strecke bleiben.

     

    Christian Ferdinand – Pastoralreferent                                                                                                -CF-

    inspiriert und zitiert (kursiv kenntlich gemacht) aus den Gedanken von Jörg A. Gattwinkel SAC in: Impuls und #PRAYATHOME zum Pallottifest am 3. Sonntag im Jahreskreis. Vallendar 2021.

    Quelle:

    https://www.haus-wasserburg.de/aktuelles/impulse/impuls-und-prayathome-zum-3.-sonntag-im-jahreskreis.html

  • Pastoraler Raum - eine Utopie?

    Mit der Errichtung des Pastoralen Raums ist die Utopie bereits Wirklichkeit geworden. Doch Wirkung erfolgt erst im Wirken der Menschen. Im Pastoralen Raum erfolgt ein Zusammenschluss vieler Utopien - die wiederum als Orte von Kirche Wirklichkeit werden können ... Wirklichkeit werden sein. -CF-

    „Utopia, das ist kein Ort, das ist vielmehr ein dynamischer Prozess. Das ist, wenn sich immer neue Möglichkeiten auffächern.“

    Shuki Levinger, Sozialarbeiter im Kibbuz Kishorit

    Quelle: Kinet, Ruth: Vom Segen im Verborgenen, Seite 180. In: Engelhardt, Marc (Hg.): Völlig utopisch. 17 Beispiele einer besseren Welt. Münschen, 2014. Seite 169-184.

  • Fusion - ein Schreckgespenst?

    Gleich vorab: Gespenster gibt es nicht.

    Im Völkerrecht wird der Begriff Fusion wie folgt definiert: "Eine Fusion (auch Verschmelzung oder Zusammenschluss) ist der Zusammenschluss von Staaten, die dabei ihre bisherige Staatlichkeit aufgeben. Sie erfolgt grundsätzlich zwischen gleichberechtigten Partnern, die gemeinsam einen neuen Staat bilden". (Quelle: Wikipedia)

    Und in der Wirtschaft wird Fusion wie folgt definiert: "Unter Fusion wird die Unternehmensverbindung von mindestens zwei bisher rechtlich selbständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit verstanden, wobei mindestens eines der Unternehmen auf das andere übergeht und dabei seine rechtliche Eigenständigkeit verliert". (Quelle: Wikipedia)

    Ich glaube, im Vorhaben unseres Bistums sind beide Definitionen zu bedenken. Und es stimmt - insbesondere die nüchterne Wirtschaftsdefinition kann Angst und Bange machen.

    Und doch ... geben wir dem Völkerrecht mehr Gewicht als der Wirtschaft. Und in beiden Fällen: Der Übergang einer Fusion zielt auf das Neue. Mit der Fusion gewinnen alle Akteure eine neue Eigenständigkeit. Es entsteht ein neues Unternehmen - eine neue Pfarrei. Nicht der Verlust der Eigenständigkeit, sondern der Gewinn einer neuen gemeinsamen Unternehmung ist das Ziel. Dies können wir aktiv gemeinsam (mit-) gestalten.

    -CF-