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Sondierungsphase

Die Sondierungsphase ist Teil der Veränderungen und der Neuorientierung, die die Synode angestoßen hat. Sie dient der lokalen (hier: auf einen Pastoralen Raum und die jeweiligen Pfarreien bezogenen) Planung der Synodenumsetzung.

Eine Konzeptskizze finden sie hier

Weitere Informationen zur Sondierungsphase von Seiten des Bistums finden sie hier

Schreiben des Bischofs

Ein Schreiben unseres Bischofs Dr. Stephan Ackermann zur Reform der Pfarreien auf der Grundlage der Beschlüsse der Diözesansynode 20213-2016 zum Patronatsfest des Bistums     - Apostel Matthias - am 24. Februar 2021 finden Sie  hier

Unser Weg zum Pastoralen Raum

Im Bistum Trier bezeichnen wir diesen nun seit Januar 2021 laufenden Prozess in der Synodenumsetzung als „Sondierungsphase“ – so möchte ich es für unseren Weg im Dekanat Kirchen deuten.

Unser Weg zum pastoralen Raum im Dekanat Kirchen erfordert nun mehr wieder neue Antworten und Methoden, die zu den Herausforderungen der Zeit passen. Nicht durch Abwarten, nur durch Tun ist dieser Weg zu gehen. Nicht durch das konservieren des Istzustandes, nicht durch bloßes Nachmachen was von „oben“ gesagt. Ziel unseres Weges sollte sein, eine sich stets neu zum Besseren wandelnde Welt. Ein Raum der Übung könnte hierbei der zu errichtende „Pastorale Raum“ und der Weg dorthin sein. Schon hier und jetzt, ein wenig vom Reich Gottes spürbar machen.

Für einen allein kann dies leicht überfordernd wirken. Also machen wir es doch zusammen!

Ausgerüstet mit der Einsicht, dass das vereinzelt getane Gute selten zu etwas Großem führt und meist nicht von Dauer ist, wachsen die Chancen, wenn wir uns vereinen und uns auf ein gemeinsames Ziel hin ordnen - vernetzen zu einem Geflecht aus Gleichgesinnten und sich ergänzenden Menschen. Ein so verstandenes Miteinander braucht die Verständigung: Was ist gut, was schlecht, welche Schritte braucht es zur Verwirklichung und was ist denn das gemeinsame Ziel?

Die gemeinsame Suche nach Wegen macht das Gehen nicht einfacher. Doch anders wird es nicht funktionieren. Der Glaube, dass sich Gutes, getan von vielen einzelnen Menschen, durchsetzen wird, kann uns Stütze sein, Halt und Orientierung bieten. Dieses Vertrauen und diese Hoffnung kann uns Vorbild sein, damit uns nicht die Puste ausgeht und wir auf der Strecke bleiben.

 

Christian Ferdinand – Pastoralreferent                                                                                                -CF-

inspiriert und zitiert (kursiv kenntlich gemacht) aus den Gedanken von Jörg A. Gattwinkel SAC in: Impuls und #PRAYATHOME zum Pallottifest am 3. Sonntag im Jahreskreis. Vallendar 2021.

Quelle:

https://www.haus-wasserburg.de/aktuelles/impulse/impuls-und-prayathome-zum-3.-sonntag-im-jahreskreis.html

  • Pastoraler Raum - eine Utopie?

     

    „Utopia, das ist kein Ort, das ist vielmehr ein dynamischer Prozess. Das ist, wenn sich immer neue Möglichkeiten auffächern.“

    Shuki Levinger, Sozialarbeiter im Kibbuz Kishorit

    Quelle: Kinet, Ruth: Vom Segen im Verborgenen, Seite 180. In: Engelhardt, Marc (Hg.): Völlig utopisch. 17 Beispiele einer besseren Welt. Münschen, 2014. Seite 169-184.

  • Fusion - ein Schreckgespenst?

    Gleich vorab: Gespenster gibt es nicht.

    Im Völkerrecht wird der Begriff Fusion wie folgt definiert: "Eine Fusion (auch Verschmelzung oder Zusammenschluss) ist der Zusammenschluss von Staaten, die dabei ihre bisherige Staatlichkeit aufgeben. Sie erfolgt grundsätzlich zwischen gleichberechtigten Partnern, die gemeinsam einen neuen Staat bilden". (Quelle: Wikipedia)

    Und in der Wirtschaft wird Fusion wie folgt definiert: "Unter Fusion wird die Unternehmensverbindung von mindestens zwei bisher rechtlich selbständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit verstanden, wobei mindestens eines der Unternehmen auf das andere übergeht und dabei seine rechtliche Eigenständigkeit verliert". (Quelle: Wikipedia)

    Ich glaube, im Vorhaben unseres Bistums sind beide Definitionen zu bedenken. Und es stimmt - insbesondere die nüchterne Wirtschaftsdefinition kann Angst und Bange machen.

    Und doch ... geben wir dem Völkerrecht mehr Gewicht als der Wirtschaft. Und in beiden Fällen: Der Übergang einer Fusion zielt auf das Neue. Mit der Fusion gewinnen alle Akteure eine neuen Eigenständigkeit. Es entsteht ein neues Unternehmen - eine neue Pfarrei. Nicht der Verlust der Eigenständigkeit, sondern der Gewinn einer neuen gemeinsamen Unternehmung ist das Ziel. Dies können wir aktiv gemeinsam (mit-) gestalten.

    >> Ein Wanderer [in unserem Fall mindestens zwei] zu neuen Gebieten, zu unbekannten und unerforschten, er dringt vor auf neuen Wegen, unbekannten und unerforschten, nicht geführt durch das, was er zuvor wusste, sondern in Zweifeln und auf die Aussage anderer hin; und sicherlich, er könnte nicht zu neuen Ländern gelangen und mehr als zuvor erfahren, wenn er nicht durch neue, nie erforschte Wege zöge, das Bekannte hinter sich lassend. <<

    (Johannes vom Kreuz, in: wandeln. Mein Fasten-Wegweiser 2021. Andere Zeiten e.V. Hamburg 2021, Seite 15)

    -CF-